Support FC Lampedusa Hamburg

Der FC Lampedusa Hamburg bittet um Unterstützung.

Wie ja langsam aber sicher nicht mehr zu verleugnen, steht der Herbst und kurz darauf auch schon der Winter vor der Tür.
Entsprechend werden die Tage kürzer und vor allem fallen die Temperaturen.
Damit einher geht auch die Notwendigkeit sich beim Fußball etwas dicker einzupacken. Pullis, lange Trainingshosen, Trainingsjacken, Longsleeves für drunter, langarmige Trikots für drüber, etc.
Und genau daran mangelt es den Lampedusas häufig noch. Wer also entsprechend wintertaugliche Sportbekleidung übrig hat und diese verschenken würde, erwiese dem Team damit einen großen Dienst. Auch an Taschen und Schuhen mangelt es.
Ihr könnt den FC Lampedusa selber kontaktieren (fc.lampedusa[at]gmx.de), um zu klären wo und wann ihr die Sachen abgeben könnt.
Solltet ihr nicht nach Hamburg kommen, könnt ihr die Sachen auch bei unserem Training (Montag und Donnerstag um 20h, am besten etwas früher da sein) oder bei unseren Heimspielen abgeben (siehe Termine-Reiter), dann nehmen wir die Sachen mit.

Des weiteren gibt es seit kurzem die Möglichkeit ein Fördermitglied des FC Lampedusa zu werden. Gegen eine einmalige Spende von 15€ erhaltet ihr eine Member-Card, Sticker und das Selbstverständnis des FCL.
Diese Spenden werden dazu verwandt u.a. die hohen Fahrtkosten zu decken.

Übrigens könnt ihr zum nächsten Heimspiel wieder einen Kosmonauten (hört!hört!) bekommen, in dem ihr ein kleines Portrait der Lampedusas lesen könnt.

09. November 2014 Gang des Erinnerns

Einladungstext des Runden Tisch Ahrensburg – Für Zivilcourage und Menschenrechte – Gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus

Am Sonntag den 9. November wird in Ahrensburg wieder der Gang des Erinnerns an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes stattfinden. Er beginnt um 14.30 Uhr am Stolperstein für Annelese Oelte an der Ecke Hagener Allee / Ernst-Ziese-Straße.

Initiiert wird der Gang des Erinnerns durch den ‚Runden Tisch Ahrensburg – Für Zivilcourage und Menschenrechte – Gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus‘. Er findet anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome („Reichskristallnacht“) aus dem Jahr 1938 statt.

In den Jahren 2012 und 2013 nahmen mehrere hundert Menschen teil. Der ‚Runde Tisch‘ ist ein breites Bündnis vieler Institutionen und Einzelpersonen in der Stadt.

Sie alle sind herzlich eingeladen mitzumachen und natürlich sehr gerne auch mit Ihren Klientinnen und Klienten Beiträge zu leisten.

Wer letztes Jahr dabei war, wird sich zum Beispiel gut an die musikalischen Beiträge der Schülerinnen und Schüler der Woldenhornschule entsinnen, es wurden viele selbstgemalte Bilder mitgebracht und Vieles mehr.

Die Gruppe ‚Wir sind Bürgerinnen und Bürger!‘, die sich monatlich in den Stormarner Werkstätten Ahrensburg trifft, übernimmt besondere Verantwortung für die erste Station am Stolperstein für Anneliese Oelte.

Anneliese Oelte war ein Mädchen mit Behinderung aus Ahrensburg. Sie wurde im November 1938 zwangsweise in die damaligen Alsterdorfer Anstalten eingewiesen und später nach Wien deportiert. Anneliese Oelte kam im Rahmen der als „Euthanasie“ kaschierten Vernichtung angeblich „lebensunwerten Lebens“ durch systematische Vernachlässigung 1945 im Alter von 10 Jahren zu Tode.

Am Stolperstein für Anneliese Oelte wird Susanne Okroy sprechen. Sie wird an dieser Stelle auch an Hilde Wulff erinnern. Hilde Wulff leistete als Gründerin des Kinderheimes Erlenbusch in Hamburg Volksdorf mutigen und erfolgreichen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Keines der ihr anvertrauten Kinder mit Behinderung fiel dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer. Frau Okroy ist die heutige Leiterin des Kinderheimes Erlenbusch.

Die nächste Station ist in der Waldstraße, dort wird an die jüdische Arztfamilie Rath erinnert. Diese Familie erfuhr schlimmste Anfeindungen, gerade auch aus Reihen des Ahrensburger Bürgertums. Von dort aus geht es weiter zum Stolperstein für Magnus Lehmann am Rondeel. Magnus Lehmann wurde als jüdischer Kaufmann durch die Nationalsozialisten deportiert und ermordet.

Der Abschluss des Gang des Erinnerns ist am ehemaligen Kriegerdenkmal in der Kastanienallee. Durch mehrere Ergänzungen soll es nun an alle Opfer der Kriege und des Nationalsozialismus erinnern. Dementsprechend werden jetzt auch die Hinweisschilder geändert und verweisen auf ein Mahnmal für die Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus.

Nach dem Ende der Veranstaltung besteht noch die Möglichkeit informell im Gemeindehaus der Evang. Schlosskirchengemeinde bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammenzukommen.

SG Großensee /Brunsbek II vs. Roter Stern Kickers 3-1

Auch gegen die Spielgemeinschaft aus Großensee und Brunsbek will der Negativlauf des RSK nicht enden.
Bei perfektem Fußballwetter reisten die Sterne nach Großensee, um nach 3 torlosen Niederlagen endlich wieder Punkte einzufahren. Allerdings bekam man von Beginn an das Gefühl, dass es sehr schwer werden würde dem gerecht zu werden.
Die Heimelf, wie immer robust, aber auch fußballerisch solide unterwegs, drückte die Kickers vom Anpfiff weg in die eigene Hälfte und kreierte immer wieder gefährliche Aktionen. Umso überraschender dann das erste Tor. Benni wird bei einem Kopfballversuch im heimischen Strafraum leicht geschubst und der Referee pfeifft Strafstoß. Kategorie: glücklich.0-1, 34. Minute. Navid.
Aber, passend zum Spielverlauf, bekommt direkt nach Wiederanstoß das gesamte Team den Ball nicht weg, was in einem Freistoß zentral,direkt vor der 16er endet.
Toller Schuß, 1-1, 36. Minute.
Nach der Pause ein ähnliches Bild. Auch wenn die Kickers etwas engagierter wirken und Lotos zwei Chancen hatte, war Brunsbek überlegen. In der 68. fällt die Kugel nach Getümmel im RSK-Strafraum einem Angreifer für die Füße. 2-1
Das letzte Anrennen führte dann leider noch zu einigen Kontergelegenheiten, wovon eine nach Sterne-Ecke in der 87. zum 3-1 Endstand führte. Eine schwache Leistung endet mit einer sehr verdienten Niederlage.
Hoffen wir mal, dass dies jetzt die Talsohle war.

Aufstellung: Lars – Musti, Hannes (Micha), Ingo, Marc, Moritz – Nico, Navid, Finn – Phil (Flo), Benni (Lotos)

Bargfelder SV II vs. Roter Stern Kickers 1-0

Mit 0-1 verliert der RSK das Auswärtsspiel beim Tabellenführer Bargfelder SV II.
Warum das Spiel verloren wurde? Keine Ahnung. Warum die Tabellenführer sind? Auch keine Ahnung.
Wenn vom Bargfelder Betreuer zum „Love Football – Fight Racism“ Banner der Kommentar kommt: „Ihr schreibt doch ‚Love Football‘ “ – kurze Pause – “ Oh, den anderen Dreck hatte ich ja garnicht gesehen“, dann weisst du zumindest, wo du bist.
Zum Spiel selber.
Gegen ein Team, dass mindestens tabellarisch ein Topteam ist und mit bis dato 7 Siegen aus 7 Spielen in die Saison gestartet ist, reist du mit 2 Niederlagen im Gepäck nicht, um ein Feuerwerk abzubrennen. Entsprechend war der so genannte Matchplan: Hinten sicher stehen und bei Gelegenheit schnell kontern, um so zu 3 Punkten zu kommen.
Ansich ging der Plan auch auf, die Sterne stehen hinten sicher und gehen mit gesunder Härte in die Zweikämpfe. Nach einer knappen Viertelstunde vergeht einigen Bargfeldern schon sichtbar die Lust. Gut so. Wahrscheinlich haben die Gastgeber zu dem Zeitpunkt fast 70% Ballbesitz, was aber keinen interessiert, wenn der nach folgendem Schema abläuft: Verteidiger auf Außenverteidiger, auf 6er, auf offensiver Außen, auf Verteidiger, Auf 6er, auf Außenverteidiger, auf offensiven Außen, auf Verteidiger, langer Hafer, Lars. Und wieder von vorne.
Wenn sich Gelegenheiten ergaben versuchte der RSK mit schnellen Kombinationen nach vorne zu kommen, das sah oft ganz nett aus, versprühte aber ehrlich gesagt auch wenig Gefahr.
Nunja, irgendwann wurde es dem Fußballgott wohl zu langweilig.
Schema wie oben beschrieben, der obligatorische lange Ball in den 16er, dieses Mal sogar fast gefährlich, Lars wirf sich vor den Ball, zwei Bargfelder grätschen rein, einer zieht noch zurück, der zweite zieht mit gestrecktem Bein durch, trifft Ball und Lars, der hat sichtliche Schmerzen, der Ball ist wieder frei und wird über die Linie gedrückt. Hätte das gestreckte Bein nicht gelangt, hat sich die Szene halt auch im 5er abgespielt. Jeder rechnete mit einem Offensivfoul, evtl. sogar einer Karte. Der Schiedsrichter zeigt stattdessen Richtung Mittelkreis und gibt den Treffer. 20.Minute, 1-0.
Die Gemüter erhitzen sich merklich an dieser Situation. Auch weil weitere zweifelhafte Entscheidungen folgten und die Bargfelder mit provokanten Bemerkungen nicht zur Beruhigung beitrugen. Bemerkungen, bei deren Retourkutschen sie sich wenig später herrlich echauffieren konnten.
Schön war zu sehen, dass sich die Spieler auf dem Platz schnell erholten, während Reservebank und Trainerstab etwas länger haderten.
Das Spiel ging weiter wie gehabt, es waren noch 70 Minuten Zeit, also kein Grund nervös zu werden. Auch wurde das Spiel der Ahrensburger jetzt auch etwas aktiver. Richtig klare Torchancen blieben allerdings weiterhin Mangelware. Nach einem Freistoß von Navid aus dem rechten Halbfeld, ergab sich noch die beste Gelegenheit, als Phil und Nico knapp verpassen.
Es ging also mit 1-0 in die Pause.
Benni kam für Phil und das Offensivspiel wurde etwas druckvoller. Gerade Andi und Nico trieben den Ball gut nach vorn, leider waren die Bälle in die Spitze noch immer etwas unpräzise. Bargfeld hatte dann die größte Chance das Spiel zu entscheiden, als ein Querpass vor dem Tor einen völlig verwaisten Angreifer fand, der aber aus kürzester Distanz über die Latte holzt. Glück gehabt.
Nico, Andi und Phil, der für Lotos wieder im Spiel war, hatten noch gute Gelegenheiten aus der zweiten Reihe, welche mal knapper, mal weniger knapp vereitelt wurden.
Die klarste Chance zum Ausgleich hatte wieder Phil, der nach schöner Doppelpasskombination mit Andi zentral vor dem Gehäuse angespielt wird, aber den Ball nicht richtig trifft.
Nachdem sich Bargfeld Mitte der Halbzeit schon Geld-Rot abgeholt hatte, ließ es Finns Gerechtigkeitssinn nicht zu, das Spiel in Überzahl zu beenden und er holt sich in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte für einen Rempler gegen den Heim-Keeper.
Dann war Abpfiff. Wie eingangs schon erwähnt, es ist das mindestens zweite Spiel der vielen Fragezeichen. War der RSK in Witzhave einfach schlecht, kann das über die Spiele gegen Trittau und Bargfeld niemand ernsthaft behaupten wollen. Das waren vom Spielverlauf mindestens Remis, gegen Bargfeld darf man auch gewinnen. Wenn Ahrensburg denn endlich die Kugel wieder ins Tor bekommt. Das ist bedenklich.
War die Situation vor zwei Wochen noch ausgezeichnet, verbietet sich der Blick nach oben aktuell leider komplett. Am nächsten Samstag gastieren die Kickers in Großensee, das wird ein schweres Spiel. Es gilt jetzt diese Woche beide Trainignseinheiten zu nutzen die Defizite zu bearbeiten. Das sollte möglichst jeder wahrnehmen. Noch ist nix verloren und die Saison ist erst du einem guten Drittel um, aber es gilt jetzt!

Aufstellung: Lars – Musti, Navid, Marc, Hannes (Heini), Ingo – Nico, Finn, Andi, Lotos, Phil (Benni)
Bank: Niels, Flo

Fotos: Kickers Ahrensburg

27.09.2014 Roter Stern Kickers vs. TSV Trittau III 0-1

Die Stimmung war mäßig nach dem bedenklichen Auftritt der Sterne in der vergangenen Woche gegen Witzhave II.
Gregor fand deutliche Worte zu der Leistung und forderte unmißverständlich eine andere Einstellung gegen den TSV Trittau III.
Auch wenn mit Gregor, Toni, Nico, Navid, Benni und Lotos wieder 6 potenzielle Stammkräfte fehlten, war gegen stark einzuschätzende Trittauer zumindest der Wille alles zu geben zu erwarten.
Das Spiel begann bei perfektem Wetter auch vernünftig. Beide Seite versuchten Fußball zu spielen und es entwickelt sich ein offenes Match.
Im letzten Drittel waren die Gäste dann aber doch etwas zielstrebiger. Das sollte sich in der 22. Minute auszahlen. Ein Steilpass halbrechts in den 16er wird von der RSK-Abwehr leider mit gehobenen Armen und „Abseits“-Rufen und nicht mit Zweikapfführung quittiert, der Schuß aus spitzem Winkel kann noch abgewehrt werden, aber irgendwie wollte der Ball nicht weg. Letztendlich murmelt Trittau die Kugel ins Netz. 0-1. Ein ganz blödes Gegentor.
Schocken liess sich die Heimelf davon zwar nicht, aber ab dem gegnerischen Strafraum fehlte weiterhin die letzte zündende Idee.
So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause. Aber das Spiel war O.K. und mit etwas Glück, war war noch alles drinn.
Die zweite Hälfte verlief im Endeffekt wie die erste. Beide Teams taten einiges für das Spiel und so blieb es ein ansehnliches Duell.
Trittau wollte den Sack zumachen, die Sterne den Ausgleich erkämpfen.
Zweimal war es Finn, der dem Plan am nächsten kam.
Erst wird er zentral in den 16er geschickt, wird dann leicht geschubst, so dass er die Kugel knapp rechts vorbei schiebt. Hätte man vielleicht auch pfeiffen können, aber lassen wir das…
Kurz darauf bringt er einen Freistoß von halblinks gefährlich auf den Kasten. Leider auch kein Treffer.
So bleibt es bis zum Ende bei 0-1 und es kommt zu ersten Heimschlappe der Saison. Aber die Leistung war in Ordnung. Am nächsten Sonntag geht es zum Bargfelder SV II, die enorm stark in die Runde gestartet sind. Aber wer weiss, oft sind das ja die perfekten Spiel für den Roten Stern.

Auf­stel­lung: Lars – Musti, Marc, Han­nes (Niels), Ingo – Mo­ritz, An­dre­as, Finn, Basti – Flo, René (Heini)

Fotos: Kickers Ahrensburg



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