26.05.2013 Bargfelder SV II vs. Roter Stern Kickers

Jetzt ist es also mal wieder soweit, der letzten Spieltag, beim Blick aus dem Fenster könnte man meinen vor der Winterpause, der Saison 2012/13 steht vor der Tür.
Der RSK gastiert beim Bargfelder SV II. Nicht, dass es reichen würde, dass die Sterne sich gegen die kampfstarke Truppe eh immer etwas schwer tun, nein, auch die Tabellensituation sorgt für besondere Rahmenbedingungen.
Zum einen haben sich die Kickers, dank einer Spielumwertung wegen Einsatzes nichtspielberechtigter Spieler, in der letzten Woche am allseits beliebten TSV Zarpen III vorbei, auf Tabellenplatz 6 geschoben. Diesen Platz zu halten und die Saison vor den Nordstormarnern abzuschliessen, sollte ein große Motivation sein.
Zum anderen greifen die Sterne aber auch nochmal kräftig in den Abstiegskampf ein. Bargfeld steht aktuell auf dem vorletzten und damit direkten Abstiegs-Platz, während die ersten Herren der Kickers knapp davor rangiert. Die Kickers haben allerdings den Tabellenzweiten und Aufsteiger FSG Südstormarn III zu Gast, was keine leichte Aufgabe wird.
Sollte also Bargfeld gewinnen und die Kickers verlieren, würde dies den Abstieg der ersten Mannschaft aus Ahrensburg bedeuten.
Dieses Schicksal will der Rote Stern den Klubkameraden sicherlich ersparen und alles dafür tun Bargfeld zu besiegen.

Bargfelder SV II vs Roter Stern Kickers – 26.05.2013 – 13.00h – Waldweg – Bargfeld-Stegen

FC Kolektivo Victoria Spieler droht Abschiebung!

Leider erreichten uns schlimme Neuigkeiten von unseren Freunden aus Leicester. FC Kolektivo Victoria Spieler Abdul droht die Abschiebung nach Afghanistan. Es muss endlich Schluß sein, mit dieser menschenverachtenden Flüchtlingspolitik in Europa.

Text vom FCKV:

„Hi alle. Ein fckv Spieler ist in Schwierigkeiten und braucht Hilfe. Entschuldigung für die Informationen in Englisch.

(Please act, share and repost, Thanks)

FC KOLEKTIVO VICTORIA PLAYER UNDER THREAT OF REMOVAL TO AFGHANISTAN.

It is with great sadness but also a strong determination to fight and to stick up for one of our own that we post this as a team.

http://releaseabdul.blogspot.co.uk/

Abdul is 23 years old, one of our youngest FC Kolektivo Victoria players, and is from Afghanistan, where he suffered terrible persecution. His father was Russian and when Abdul was a baby, his parents and all his family were murdered. Abdul was rescued from a deserted building by a neighbour who brought him up. However, when he was a teenager, the Taliban invaded his house and demanded he join them or he would be shot. The neighbour hid Abdul and later sold her house in order to raise the money to get him out of Afghanistan and avoid further persecution.

When he came to England six years ago, Abdul was unable to pay for a solicitor for his asylum claim. He was also given an interpreter who did not understand his dialect of Dari. As a result, his asylum claim was handled badly and, indeed, he was unable to even attend the hearing.

When his initial claim to stay here was refused, Abdul took to the streets, living on free food and sleeping rough for over five years. He suffered terrible depression and post-traumatic stress disorder. He lived like this to avoid being sent back to Afghanistan where he feared further persecution.

Abdul was found destitute by the Red Cross. He has a medical condition that would be untreatable in Afghanistan and suffers from chronic post-traumatic stress syndrome to this day. Abdul was granted Section 4 accommodation from the UK Border Agency (UKBA) while his medical case was reviewed.

No longer living on the streets meant that Abdul could attend English classes and he can now read and write in English. In fact, this is the only language he can read and write in as he is illiterate in his original language. He has also become more involved in the local community, helps out at Leicester City of Sanctuary based at Leicester Cathedral (where he was previously interviewed by BBC Radio Leicester) and participates in a local football team.

Abdul’s Section 4 accommodation ended during the first week of May 2013 when he was asked to submit a doctor’s letter explaining that he should continue to be rehoused due to his medical needs. This letter was replied to by his doctor who supported his need to be in accommodation based on his extreme post-traumatic stress syndrome. Abdul’s solicitor is also in the process of submitting a fresh asylum claim based on new evidence why he should stay in this country.

As part of his asylum requirement, Abdul regularly reported to the UKBA reporting station in Loughborough. However, while reporting to UKBA on Friday 10th May 2013, he was detained and held at Loughborough police station. From there, he was to be transferred to Morton Hall Detention Centre in Lincolnshire to await his removal back to Afghanistan.

If Abdul is removed against his will and sent back to Afghanistan, he will not be able to survive there. He has no family in Afghanistan and he knows absolutely no one there who could help him, although there are those who would definitely persecute him. Abdul has already suffered extreme persecution because of his family background.

Meanwhile, Abdul continues to suffer with post-traumatic stress syndrome and will not get the medical treatment he needs in Afghanistan. His current detention will only exacerbate his condition.

Abdul has touched the hearts of everyone who knows him. He has been trying to rebuild his life in a meaningful way, is willing to help others and plays a positive role in our local community.
We ask that he be released immediately from detention pending his asylum claim.

http://releaseabdul.blogspot.co.uk/

HOW TO HELP: Sharing his story as far and as wide as possible helps. There are also a number of ways to offer support on the Abdul Campaign website: http://releaseabdul.blogspot.co.uk/

PETITION: http://tinyurl.com/cgknalp

WELL WISHES CARDS/POSTCARDS can be sent to:

Abdul Ghafar Rajabali,
ref A7144CX,
Room T3-3,
I.R.C Morton Hall,
Swinderby,
Lincoln
LN6 9PT
UK.

DONATIONS: With no access to representation via local legal aid solicitors, there is also an urgent need for money to help pay for his legal costs. For those able to, any help is greatly appreciated.

Please send money to Abdul’s football team FC Kolektivo Victoria: sort code 089299 acc. no. 65570753 or via PayPal to fckv2010@gmail.com (please ensure any payments are clearly marked “FOR ABDUL”)“

17.05.2013 Internationaler Tag gegen Trans- & Homophobie

Heute ist der internationale Tag gegen Trans- & Homophobie.
Fußball ist für alle da und es ist schön zu sehen, dass es mittlerweile sehr viele Gruppen, Vereine und Initiativen gibt, die daran arbeiten, dass das auch in die allerletzten Betonköpfe geht. Und auch wenn dieses Ziel nur durch konstante Arbeit im Alltag zu verwirklichen sein wird, sind solche speziellen Aktionstage toll und wichtig. Auf blu.fm findet ihr die 5 Gewinneraktionen des diesjährigen Wettbwerbs zum IDAHO 2013, an welchem auch wir teilgenommen haben.

05.05.2013 TSV Zarpen III vs Roter Stern Kickers

3-0 Sieg beim Lieblingsgegner

Die Sterne fuhren am heutigen Tag zu ihrem „Lieblingsgegner“ nach Zarpen. Die Rivalität ist hier nicht nur sportlich bedingt, sondern wohl auch politisch. Und obwohl das Gebaren einiger Spieler aus Zarpen sich doch zurückgeschraubt hat, bleibt immer ein gewisser Beigeschmack, vor allem, wenn man zum Auswärtsspiel nach Zarpen muss. Allerdings sollte das heutige Spiel, was gewisse Nebengeräusche angeht, in ruhigen Bahnen verlaufen. Lediglich ein nicht angeleinter Mops sollte das Spiel kurz stören. Obwohl die zweite Herren der Kickers nicht in Bestbesetzung antrat, wollte man mit einem heutigen Sieg das Abstiegsgespenst definitiv vertreiben. So wurde die Mannschaft von Spielertrainer Gregor und Kapitän Björn entsprechend eingeschworen. Kompakt stehen, die langen Bälle des Gegners direkt abfangen und dann die Konter effektiv nutzen, so lautete die Devise. Und eigentlich lief es auch nach Plan. Bereits nach wenigen Minuten bekamen die Kickers einen Handelfmeter zugesprochen, den Marc mit ein wenig Glück auch im Tor versenkte. Leider hatte Lotos seine Nerven nicht ganz im Griff, und so ließ er sich kurz nach dem Führungstreffer zu einer Aktion hinreißen, die der Schiedsrichter wohl zu Recht mit einer roten Karte ahndete. Nun hieß es für die Sterne noch enger zusammenzurücken. Die Positionen blieben wie gehabt, an einen vernünftigen Spielaufbau war aber kaum noch zu denken. Zum einen gab es der holprige Platz in Zarpen eh nicht her, vernünftige Pässe über mehrere Meter zu spielen, zum anderen mussten die
Mittelfeldspieler nun in erster Linie Defensivarbeit verrichten. Dies klappte aber ganz gut, da Zarpen nichts anderes einfiel, als den Ball hoch und weit in die Hälfte der Sterne zu schlagen. Bis auf ein oder zwei Szenen hatte die Heimmannschaft keinerlei Chancen in der ersten Halbzeit. Und das, was aufs Tor kam, wurde von Aushilfs – Torwart Toni mühelos entschärft. So ging die erste Halbzeit ohne weitere Ereignisse zu Ende.In der Pause war allen Spielern der Kickers klar, dass man jetzt noch einmal auf die Zähne beißen müsste, die gut 40 Minuten in Unterzahl hatten bereits einige Spuren hinterlassen. Direkt nach Anpfiff verstärkte die Heimmannschaft dann auch ihrer Bemühungen um zum Ausgleich zu kommen. Und es wurde auch versucht, den Ball mit Kombinationen nach vorne zu tragen. Es begannen sehr kritische 10 Minuten, da Zarpen nun richtig drückte. Aber auch diese Phase überstanden die Sterne schadlos. Mittelfeld und Abwehr verrichteten Schwerstarbeit, konnten aber nahezu alle Angriffe der Heimmannschaft unterbinden. Die wenigen Konter der Sterne waren meist gefährlicher, als die Bemühungen von Zarpen. Kurz nachdem die erste Angriffswelle von Zarpen dann erfolglos verpuffte, sprang nach einem Konter ein Eckball für die Kickers heraus. Navid brachte diesen mit Gefühl auf den zweiten Pfosten, wo Kopfball Ungeheuer Björn den Ball schön gegen die Laufrichtung des Torwarts ins Netz bugsierte. Dass war dann auch schon so etwas wie die Vorentscheidung, denn Zarpen diskutierte nun mit sich selbst und noch mehr mit dem Schiedsrichter, der im Übrigen eine souveräne Leistung zeigte. Auch ansonsten verlor die Heimmannschaft nun etwas den Faden, die Pöbeleien von ausgewechselten Spielern nahmen richtig zu, so dass der Schiedsrichter sich genötigt fühlte, deutliche Ermahnungen auszusprechen, und am Ende sogar mit Spielabbruch drohte, sollten die Beschimpfungen nicht umgehend aufhören. Auch körperlich ging es nun nochmal etwas heftiger zur Sache. Leidtragender war Hannes, der im eigenen Strafraum vom gegnerischen Stürmer umgemäht wurde, der damit aber auch seine zweite gelbe Karte kassierte um demzufolge mit Gelb – Rot vom Platz musste. Nun war das Spiel wieder personell ausgeglichen. Die Sterne spielten, wie vorher auch schon, clever, und ließen die Uhr runterlaufen. Aufregung gab es dann noch einmal kurz vor Schluss, als es erneut Elfmeter für die Kickers gab. Marc trat zum zweiten Mal an und hämmerte den Ball unhaltbar in die Maschen. Damit war der Drops gelutscht. Kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

Ein verdienter Sieg der Reserve der Kickers. Wenn eine Mannschaft es nicht schafft, trotz 60 Minuten Überzahl ein Tor zu schießen, wäre ein Punkt oder sogar mehr höchst unverdient gewesen. So nahmen die Sterne alle drei Punkte mit, können stolz auf ihre Leistung sein, und die beiden restlichen Spiele der Saison mit Gelassenheit entgegensehen.

Aufstellung :

Torwart : Toni

Abwehr : Gregor, Ingo (Lars Unger), Hannes, Marc, Navid

Mittelfeld : Finn, Nici, Lars Verstege, (Oli)

Sturm: Björn, Lotos

Torschützen :

1 – 0 : Marc (Elfmeter)

2 – 0 : Björn (Kopfball), Vorlage Navid

3 – 0 : Marc (Elfmeter)

(Marc)

21.04.2013 SV Großhansdorf vs Roter Stern Kickers

Sterne mussten 3-1 Niederlage schlucken

Die Sterne waren am heutigen Tag Gast in Großhansdorf, bekanntermaßen ein Gegner aus der Spitzengruppe unserer Liga. Doch das Selbstvertrauen war groß, und es gab die klare taktische Anweisung, die Defensive stabil zu halten und den Gegner nicht zu nah vors Tor kommen zu lassen. So begann das Spiel relativ verhalten, Großhansdorf kombinierte im Mittelfeld zwar recht gefällig, gefährliche Angriffe ließen das Mittelfeld und die Abwehr der Sterne aber so gut wie nicht zu. Zudem hatten die Sterne mit Daniel einen starken Torwart, der Schüsse oder Flanken souverän abfing. Leider kristallisierte sich aber in den ersten Minuten heraus, dass der Schiedsrichter der zweiten Herren der Kickers am heutigen Tag nicht wirklich wohl gesonnen war. Wirklich jede strittige Entscheidung wurde gegen uns gepfiffen. So kam es dann, wie es kommen musste. Nach einer Ecke bekam Daniel den Ball nicht weit genug weg gefaustet, im anschließenden Gewühl im Fünf-Meter Raum ging ein Großhansdorfer mit gesteckten Bein zum Ball und drückte diesen über die Linie. Dass er dabei auch Nici erwischte, war dem Schiedsrichter egal. Er entschied auf Tor, und wieder einmal rannten die Sterne einem Rückstand hinterher. Die Emotionen schlugen nun bei den Kickers etwas höher, denn der Schiedsrichter blieb seiner zweifelhaften Linie treu. Ein harmloser Zweikampf, ein kurzer Schrei des Spielers der Heimmannschaft und schon gab es Freistoß. So entstand dann auch der kuriose zweite Treffer für Großhansdorf. Björn spitzelte seinem Gegenspieler ca. 25 Meter vor unserem Tor den Ball von den Füßen und der Schiedsrichter entschied wieder auf Freistoß. Während der Mann in Schwarz die Mauer stellte, führten die Großhansdorfer den Freistoß aus und der Ball segelte ins „leere“ Tor, da auch Daniel die Mauer noch justierte. Zum Entsetzen der Sterne zeigte der Schiedsrichter zur Mitte und erklärte das Tor für regulär an. Es gab die erste von insgesamt drei gelben Karten wegen Meckerns für die Kickers. Großhansdorf hatte sich nicht groß angestrengt und war zu zwei Toren gekommen, wie sollte das weitergehen? Die Sterne reagierten mit Angriffen, da auch die Heimmannschaft sich jetzt etwas zurückzog. Allerdings wurden die Attacken der Kickers nicht konsequent zu Ende gespielt, so dass es bei guten Ansätzen und ein paar harmlosen Abschlüssen blieb. Der Schiedsrichter hatte wohl jetzt ein schlechtes Gewissen, denn die letzten fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit pfiff er jede strittige Szene für uns, was aber leider keinen Vorteil erbrachte. In der Halbzeitpause mussten erst einmal die Gemüter beruhigt werden. Man hatte sich gut verkauft bisher, hatte vieles von dem umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte, aber trotzdem lag man mit zwei Toren hinten. Es wurde die Devise ausgegeben, weiterzumachen und auf den Anschlusstreffer hinzuarbeiten. Die zweite Halbzeit zeigte dann auch das gleiche Bild, wie die erste Hälfte geendet hat. Großhansdorf gefiel sich im langsamen Spielaufbau, ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Kickers hingegen kamen nicht zielstrebig genug vor das gegnerische Tor. In der ca. 65 Minute fiel dann noch das 3 – 0 für den Favoriten in dieser Partie. Marc wollte eine eher harmlose Flanke per Kopf klären, fälschte diese aber so unglücklich ab, dass der Ball ins eigene Tor trudelte. Torwart Daniel war bereits auf dem Weg in die andere Ecke, so dass er keine Chance hatte, den Ball zu erreichen. Kurz danach kamen die Sterne dann doch zum Anschlusstreffer, allerdings gestaltete sich dieser eher kurios als
schön herausgespielt. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte von Großhansdorf wurde von Finn aufgenommen, sein Flankenversuch scheiterte aber und der Ball tropfte Michi vor die Füße. Dieser sah, dass der Torwart der Heimmannschaft zu weit vor seinem Kasten stand, so dass er den Ball aus gut 30 Metern im Tor versenkte. Dass Spiel verflachte dann immer mehr. Großhansdorf wollte nicht mehr, die Sterne kamen weiterhin nicht gefährlich vor das gegnerische Tor und der Schiedsrichter fuhr weiter seine fahrige Linie mit strittigen Entscheidungen auf beiden Seiten. Einen Aufreger gab es dann aber doch noch. Für alle klar ersichtlich wurde Finn im gegnerischen Sechzehnmeterraum umgestoßen und der Schiedsrichter pfiff. Er zeigte allerdings nicht auf den Elfmeterpunkt, sondern erklärte, dass beide Spieler unfair zum Ball gegangen wären und es mit Schiedsrichterball weitergehen würde. Als Björn sich diesem stellen wollte, sagte der Schiedsrichter zu ihm, dass dies nicht fair wäre und er doch dem Gegner den Ball überlassen sollte. Das Spiel ging dann auch mit dem Spielstand von 3 zu 1 für Großhansdorf zu Ende. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass der Schiedsrichter an dieser Niederlage allein Schuld war, wahrscheinlich wäre auch mit einem anderen Referee das Spiel zu Gunsten Großhansdorf ausgegangen, da den Sternen im Angriff heute einfach die Durchschlagskraft fehlte. Ansonsten konnte sich die Mannschaft keine größeren Vorwürfe machen. Es gilt jetzt den eigentlich vermeidbaren Abstiegskampf anzunehmen und am nächsten Wochenende den nächsten Dreier einzufahren.

(Marc)



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