Archiv für Februar 2011

07. bis 25. März, Ausstellung „Demokratie stärken -Rechtsextremismus bekämpfen!“ im Bruno Bröker Haus

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demokratie braucht Bildung“ der stormarner Volkshochschulen macht die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechstextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung im ahrensburger Bruno-Bröker-Haus direket am Stormarnplatz Station. Das Bruno hat täglich von 15h bis 20h geöffnet, da nichts anderes bekannt ist, wird davon ausgegangen, daß mensch die Ausstellung auch dann besuchen kann. Guckt´s euch an, es lohnt sich bestimmt.

Hier noch der Link zur Ausstellungsinfo vom Bruno Bröker Haus

SV Rehhorst – Roter Stern Kickers 1-2

Und wieder ging es in den Norden des Kreises, diesmal zum SV Rehhorst. Nach dem Hinspiel, welches ja nur 43 Minuten dauerte erhofften wir uns diesmal, daß wir über die vollen 90 gehen werden und fuhren voller Vorfreude zum Spiel. Daß das Hinspiel noch in guter Erinnerung war wurde schon beim Treffpunkt deutlich, als sogar noch ohne die Sektion Ratzeburg zwischen 10 und 15 Autos aus Ahrensburg losfuhren. Bei der Ankunft wurde direkt deutlich, daß auch Rehhorst sich noch an das Hinspiel erinnern konnte und so wurden wir sofort von zwei, allerdings sehr höflichen, Polizeibeamten begrüsst, die laut eigener Aussage auch nicht so genau wussten, was sie da eigentlich sollten. Zu den einigen Ortsansässigen und der Sektion Ratzeburg gesellten sich auch noch ein paar Gesichter dazu, welche wir noch vom letzten Wochenende aus Zarpen kannten, die es sich nicht nehmen liessen nochmals auf das Ergebnis der letzten Woche hinzuweisen. Wie auch immer, Freunde werden das wohl nicht mehr.
Nun zum Spiel. Die Sterne agierten von Beginn an druckvoll und erarbeiteten sich in den ersten Minuten schon einige Gelegenheiten, von denen die beste durch Nici nur durch eine, eigentlich klare, Notbremse, kurz vor dem 16er der Heimelf, vereitelt werden konnte. In der Situation durfte sich Rehhorst wohl vorallem bei dem frühen Zeitpunkt dafür bedanken, daß die Partie weiterhin mit 11 Spielern gespielt werden durfte.
Aber es kam, wie es kommen musste, kurz nach dieser Situation kam der Gegner erstmals ernsthaft in die Ahrensburger Hälfte, das allerdings konsequent und effektiv. Nach einem schönen Pass auf links und einem unglücklichen, platzbedingten Querschläger der RSK Defensive ließ Rehhorst´s Nr.10 unserem Torhüter, mit einem ansehnlichen Lupfer, keine Abwehrmöglichkeit, 1-0. Sollte es doch schon wieder los gehen?
Im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte der RSK aber direkt eine Reaktion und ließ sich von dem frühen Gegentor überhaupt nicht beeindrucken. Eher beflügelt wurde Rehhorst nun noch mehr in die eigene Hälfte gedrängt und bekam selten Entlastungsangriffe zustande. Die entscheidende Situation, also ein Tor, wollte aber nicht kommen, auch weil die Gastgeber hart, aber meist fair, dagegenhielten. Man muss allgemein festhalten, daß es ein körperbetontes, bissiges aber eigentlich nie unfaires Match war.
Kurz vor Ende des ersten Durchgangs fiel dann doch noch der Ausgleich. Effe trat zum Freistoß an, rutsche zwar aus, aber brachte den gegnerischen Torwart immernoch so in Bedrändnis, daß er den Ball nicht festhalten konnte, was unser Kapitän Michi glücklicherweise gerochen hat und zum 1-1 abstaubte. Die gut 50 mitgereisten RSK´ler gingen so gut gelaunt in die Halbzeit. Leider verletzte sich Navid in Durchgang 1 so schwer, daß er nicht weiterspielen konnte. Hoffentlich ist es nichts ernstes. Gute Besserung.
Das Bild in Hälfte 2 blieb das gleiche, Ahrensburg machte das Spiel und Rehhorst verteidigte sein Tor mit grossem Einsatz. Vorallem Ron, der als Libero die wenigen Vorstösse Rehhorsts souverän abfing, sowie Donki auf links und Finn in der Offensive sorgten für eine sehr unterhaltsame Halbzeit in deren Mitte auch noch das hochverdiente 1-2, durch unseren Torjäger vom Dienst, Effe, folgte. Das war das vierte Tor im dritten Spiel, mit den zwei zusätzliche Vorlagen, war Effe damit an allen sechs Rückrundentreffern direkt beteiligt, eine beeindruckende Statistik. Es gab zwar weiterhin ein paar Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen, welche aber leider nicht genutzt wurden, es hätte dem Torverhältnis mal ganz gut getan. Wie auch immer, es blieb beim knappen Sieg, der aber nie wirklich gefährdet war.
Nach dem Spiel ließen die angereisten Zarpener mal wieder mit einem Feuerwerkskörper ihrem Frust freien Lauf. Was genau das sollte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Vorallem stellt sich die Frage, warum man das auf dem Platz eines befreundeten Vereins macht, dem man damit ggf. nur schadet. Die bisweilen herzlichen Begrüßungen vor dem Spiel, liessen vermuten, daß man sich in Reinfeld´s Umland kennt und schätzt. Zumindest kam der Schiedsrichter diese Woche nicht in Versuchung das „Feuerwerk“ unserem Anhang zuzuspekulieren.
Es war ein schöner Sonntagsausflug und großer Dank gilt mal wieder den zahlreichen Supportern, welche mit fast durchgängigem Gesang das Team angetrieben haben. Ihr seid großartig. Bis zum nächsten Samstag in Pölitz!
Aufstellung: Lars – Ron – Donki, Navid (Michi M), Nic – Michi J, Nici (Lotos), Jannik, Urs – Effe, Finn

Rehhorst vs RSK52
Rehhorst vs RSK50
Rehhorst vs RSK47
Fotos von BSN Photographie

27.02.2011: SV Rehhorst – Roter Stern Kickers

So, nun soll es also am Sonntag nach Rehhorst, gegen den örtlichen SV gehen. Die Niederlage in direkter Nachbarschaft gegen den TSV Zarpen III ist noch in schmerzlicher Erinnerung und lässt zumindest darauf hoffen, daß langsam alle begriffen haben, daß so ein Spiel bei Minute 1 anfängt und nicht erst in Minute 20.
Der SV Rehhorst dürfte den älteren Semestern noch in ausgesprochen guter bis amüsanter Erinnerung geblieben sein, war dies doch der allererste Gegner der Sterne zu unserem verspäteten Saisoneinstieg. Das damalige Spiel blieb natürlich vorallem durch die spontane Spielzeitverkürzung der Rehhorster kurz vor der Halbzeit, die damit verbundenen ersten 3 Punkte der Saison und die knapp 150 lautstarken Zuschauer, in Erinnerung.
Jetzt steht also das Rückspiel an. Der SV Rehhorst rangiert aktuell auf dem Tabellenplatz 12 und erkämpfte sich den bisher einzigen Sieg gegen Grabau, scheinbar, am grünen Tisch. Dies hat wohl zur Folge, daß die Ahrensburger in leichter Favoritenrolle in das Spiel gehen werden und dabei sogar fast auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Rene und Thorben sind zwar leider immernoch verletzt, Flo ist krank und Marc nicht in den heimischen Gefilden, aber der Rest scheint einsatzbereit. Man darf also durchaus gespannt und vorsichtig optimistisch sein.
Nun noch ein paar organisatorische Dinge. Wie uns über Umwege, erreicht hat, gibt es Gerüchte, daß Rehhorst Eintritt für das Spiel verlangen möchte. Dies ist zwar unüblich für die Kreisklasse D, aber natürlich ihr gutes Recht. Es heisst, so wolle man potenzielle RSK AnhängerInnen vom Besuch des Spiels abhalten. Ob das wirklich stimmt und wie hoch ggf. der Eintritt ausfällt, wissen wir nicht, da wir darüber nicht offiziell vom SV Rehhorst informiert wurden. Erfahrungsgemäß handelt es sich aber auf dem Leistungsniveau um ca. 2,-€, also vergesst euer Kleingeld nicht. Auch eine gemeinsame Anreise ist geplant. Wir treffen uns um 12h am 42 in Ahrensburg. Alle AutofahrerInnen, wenn möglich, dorthin kommen, damit niemand zu Hause bleiben muss. Und der ein oder andere Spriteuro ist sicherlich auch drinnen. Also, Forza RSK! Bis Sonntag!
20110219 Zarpen vs RSK 07
Foto: BSN Photographie

20 Minuten Tiefschlaf der Sterne reichen Zarpen III

Gleich vorweg, ich habe mich zwei Tage davor gedrückt diesen Spielbericht zu verfassen, zu sehr nervt mich dieses Spiel, nach wie vor.
Großes Gerede gab´s schon lange vor der Begegnung des TSV Zarpen III gegen den RSK, irgendetwas an unserem Auftreten in der Öffentlichkeit scheint einige Zarpener schwer getroffen zu haben.
Schon bei der Anreise in das nördlichste Fleckchen des Kreises sah man sofort, daß die Uhren hier anders ticken. NPD-Werbung hier, Anti-Antifa-Schmierereien da. Sind wir also genau in der richtigen Gegend, um Fahne zu zeigen. Begleitet von bestimmt 30 hochmotivierten Supportern kommen wir also am Gelände des TSV Zarpen an. Der erste Blick auf die Plätze lässt uns ansich nur darauf warten, daß der Schiedsrichter die Partie absagt. Aber (Zitat) ‚wenn wir schonmal hier sind, spielen wir auch‘.
Nach der musikalischen Untermalung durch die allseits beliebte Band Kategorie C aus der Heimkabine, vor dem Spiel und der immer zahlreicher werdenden Dorfjugend „in der Zarpener Kurve“, sowie dem ersten Kanonenschlag inklusive provokanter Gesten vom angrenzenden Spielplatz in Richtung unserer Anhänger, konnte das Spiel also endlich losgehen.
Leider stellte sich der völlig verschneite bis vereiste Platz als großer Heimvorteil der Zarpener heraus. Die Heimelf spielte, wie sie es auf einem solchen Geläuf eben tun muss. Lange und weite Bälle nach vorn und hoffen, daß von uns mal einer wegrutscht. Leider ging diese Taktik schon nach 5 Minuten auf, als ein Zarpener Spieler einfach mal aus 20 Meter draufhält und Ingo, der heute für Lars im Tor stand, lenkt den Ball statt übers, ins Tor. 1-0 , schöne Bescherung.
Aber auch dieser frühe Rückschlag weckte die Ahrensburger nicht auf. Weiter im Tiefschlaf und offensichtlich zu sehr von der sehr harten Gangart der Zarpener beeindruckt, folgten innerhalb der ersten 20 Minuten noch das 2-0 und das 3-0.
Jetzt kamen die Sterne so langsam ins Spiel und hielten zumindest körperlich dagegen. Viele harte Zweikämpfe und ein evtl etwas überforderter Schiedsrichter waren die Folge. Leider folgte noch das 4-0, als die gesamte Defensive ein Abseits gesehen haben will, nur damit leider nicht mit dem Schiedsrichter, der richtig lag, übereinstimmt. Ingo versuchte zwar noch sein möglichstes, war am Ende aber machtlos.
Trotzdem, der RSK war jetzt im Spiel und versuchte weiter Druck zu machen. Das wurde kurz vor der Pause, nach einem Freistoß von rechts noch mit dem 4-1 durch einen Kopfball von Effe belohnt. Dann war Halbzeitpause.
Zu Recht folgte eine Wutrede von Trainer Stasinger in der Kabine.
Halbzeit 2 ging weiter wie die erste aufgehört hatte, Ahrensburg drückte, aber Zarpen machte das Tor, 5-1. Zwar gelang Finn noch das 5-2, nach Vorarbeit von Effe und es gab auch noch die ein oder andere Gelegenheit das Ergebnis weiter zu verkürzen, aber am Ende blieb es dabei. Halbzeit zwei war noch mehr geprägt von harten Zweikämpfen und Fouls und damit sehr zerfahren.
Als Fazit muss man festhalten, daß Zarpen den Kampf an den Tag gelegt hat, den so ein Spiel, bei diesen Rahmenbedingungen erforderte und ist somit verdient als Sieger vom Platz gegangen.
Am Ende waren alle froh wieder wegzukommen, die Athmosphäre vor den Umkleidekabinen war wirklich keine besonders angenehme und auch die erneute Beschallung mit eindeutiger Musik, sowie dem zweiten Kanonenschlag des Tages, diesmal direkt nach Abpfiff auf dem Spielfeld lud nicht zu längeren verweilen auf der Zarpener Sportanlage ein. Wir freuen uns auf das Rückspiel auf dem Stormarnplatz und sind uns sicher, daß es anders ablaufen wird.
Aufstellung: Ingo- Marc – Michi M (Mauke), Donki, Lee (Heini) – Michi J, Navid, Finn,Lotos (Niels) – Effe, Partick
20110219 Zarpen vs RSK 18
20110219 Zarpen vs RSK 11
Fotos von BSN Photografie

Samstag, 15°°h TSV Zarpen III vs. RSK

Nachdem der Platz beim ursprünglich angesetzten Termin im November witterungsbedingt nicht bespielbar war, soll nun am kommenden Samstag ein neuer Versuch gewagt werden unser Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenelften auszutragen. Nach der, zwar vom Ergebnis her deutlichen, aber vom Spielverlauf garnicht so klaren Auftaktniederlage am vergangenen Sonntag gegen den SV Siek I, rechnen sich die Sterne durchaus Chancen aus drei wichtige Punkte aus Zarpen mitzunehmen. Wie man aus den Weiten des Internets vernehmen kann, geht allerdings auch der nordstormarner Gegner nicht unmotiviert in die Partie. Es darf also ein heisses Match erwartet werden. Zu diesem haben sich auch wieder zahlreiche Supporter angekündigt, denen ist zu empfehlen, sich um 12.30h am 42 in Ahrensburg zu treffen, auch der RSK wird dann dort sein, und gemeinsam die Reise nach Zarpen anzutreten. So ist die Wahrscheinlichkeit am größten, daß kein Auto leer und kein Zuschauer zu Hause bleibt.
Immer vorausgesetzt natürlich es kann diesmal stattfinden, wo bei den aktuellen und Ende Februar durchaus zu erwartenden Witterungsbedingungen, nicht zwingend von ausgegangen werden muss. Achtet als hier auf den Blog oder auf die Facebookseite der RSK Ultras

Generell stellt sich beim Rückrundenauftaktprogramm unwillkürlich die Frage, warum die Sterne, welche immerhin einen fast garantiert zu bespielenden, vernünftigen Kunstrasen auf dem Stormarnplatz liegen haben 5 ihrer ersten 6 Rückrundenspiele im Februar und März auswärts bestreiten müssen, auf Plätzen, die teilweise im Oktober schon kaum bespielbar waren. Es ist zu bezweifeln, daß es ein größerer Aufwand ist ggf. das Heimrecht zu tauschen, bzw. die Heimspiele, eher an den Anfang der Rückrunde zu setzen, anstatt manche Spiele mehrfach neu zu terminieren. Daß auf Plätzen in Zarpen oder Rehhorst vor Mitte/Ende März Fußball gespielt werden kann, bleibt abzuwarten. Aber der Verband wird sich da schon etwas bei gedacht haben.