Archiv für Mai 2012

Sticker

Es nimmt kein Ende. In upsoluter Merchandise-Manie werfen wir schon wieder neuen Stuff in die Meute.
Diesmal klein, aber fein, gibt es Sticker mit klaren Botschaft.
Holt sie euch bei einem der nächsten Spiele. Aber lasst euch nicht zu viel Zeit. Der Vorrat ist begrenzt.

03.06. Mottofahrt nach Delingsdorf

Passend zum Wetter und anlässlich der großen Bedeutung des Spiels am Sonntag, wollen wir den Tag mal wieder etwas bunter gestalten. Aufblasbare Palmen, rosa Sakkos und Netzunterhemden. Dazu ordentlich Sprudelwasser. Wir wollen schon den Weg zum Klassenerhalt feiern. Daher wollen wir das ganze zur Mottofahrt „Flamingos & Fussball“ machen. Lasst und kreativ sein.

20.05.2012 – SV Hammoor II vs. Roter Stern Kickers „Spielbericht“ Sommerausgabe

Da das Wetter einfach zu gut ist, um sich ewig an einen Spielbericht zu klemmen, habe ich es nach dem dritten Versuch aufgegeben und fasse mich ausgesprochen kurz.
Die Sterne haben ein starkes Spiel gegen den sicheren Meister der Staffel abgeliefert. Selbst die Gastgeber wussten nicht, wieso sie eigentlich gewonnen haben. Schon im ersten Durchgang hätte das Spiel entschieden sein können. Aber merkt ihr was? Richtig, Konjunktiv.
Hätte, hätte, Fahrradkette, wie so oft in dieser verkorksten Saison machte der Gegner am Ende die Tore. 2-0 steht es am Ende für Hammoor.
Es blieb dem RSK nichts anderes übrig, als ihnen zum Aufstieg zu gratulieren und sich artig für das Freibier zu bedanken-
Jetzt kann sich Ahrensburg nur noch auf das absolute Endspiel in Delingsdorf am 03.06. konzentrieren und da endlich wieder die Bude treffen.
Aufstellung: Lars – Donki, Gregor, Marc, Hannes (Flo) – Navid (Ingo), Marcel, Finn, Nici (Bohle) – Phil, Björn

19.05. – 10:00h Kundgebung „Ahrensburg ist bunt“

In Ahrensburg kam es am letzten Wochenende zu einem Anschlag auf die Moschee am Woldenhorn. Am Samstag, 19.05. 10:00 Uhr wird es eine Kundgebung “Ahrensburg ist bunt” auf dem Ahrensburger Rondeel geben. Alle hin da und ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus setzen!

Anschlag auf Moschee beschäftigt Ahrensburg
12.05.2012, 06:00 Uhr Thies Jonas – Hamburger Abendblatt online
Täter zertrümmern in Ahrensburg Scheiben und ritzen Hakenkreuze in Mauersteine. Bürger und Politiker sind entsetzt. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Ahrensburg. Fassungslos stehen Tahir Madanoglu, Abidin Dogmus und Sabri Sejdiu vor dem Haus und schauen auf die zerschlagenen Scheiben vor dem Gebäude am Woldenhorn. Der Türkisch-Islamische Kulturverein richtet sich dort gerade die Moschee “Ulu Camii” ein, die Männer des Vereins wollten am Morgen auf der Baustelle Türen einbauen und Wände tapezieren. Sämtliche Renovierungsarbeiten nehmen die Vereinsmitglieder selbst vor. Doch bei dem Anblick ist nicht an die Handwerksarbeiten zu denken. An der Moschee und der geplanten Begegnungsstätte des Vereins sind zwei Fensterscheiben eingeschlagen. Sejdiu entdeckt an der roten Backsteinwand des Hauses drei eingeritzte Hakenkreuze.
“Wir haben umgehend die Polizei verständigt”, sagt das Vereinsmitglied. “Es waren Rechtsradikale, die unsere friedliche Arbeit verhindern wollen”, so der 42-Jährige weiter. Der Vereinsvorsitzende Ibrahim Taskin sagt: “Das wird unsere Integrationsarbeit nicht aufhalten, wir lassen uns nicht entmutigen.”
Am Morgen sichern zwei Polizisten aus Ahrensburg am Tatort eine Eisenstange, mit der die Scheiben offenbar eingeschlagen wurden. Sie stammt vermutlich von einer nahe gelegenen Baustelle und wurde von den Tätern zurückgelassen. Mittlerweile hat das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Ermittlungen aufgenommen. Ein Zeichen, dass die Polizei von einem politisch motivierten Verbrechen ausgeht. Am Nachmittag macht sich ein Team der Lübecker Kripo ein Bild vom Tatort. Auch Ahrensburgs Polizeichef Norbert Patzker kommt.
“Eine Zeugin konnte angeben, dass sie in den frühen Morgenstunden Geräusche wahrgenommen habe”, sagt Stefan Muhtz, Sprecher der Polizeidirektion Lübeck. Zu den laufenden Ermittlungen will er sich nicht äußern.
Noch am Vormittag ruft Bürgermeister Michael Sarach eine Krisenrunde zusammen. Stadtjugendpfleger Frank Ropers berichtet etwa zehn Minuten über den Anschlag, nachdem er sich an der Moschee umgeschaut hat. Ropers hat für die Stadt kürzlich einen Bericht zu Rechtsradikalen in Ahrensburg verfasst und ist daher im Thema. Mit am Tisch sitzen auch Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) und Stadtsprecher Andreas Zimmermann.
Dann macht sich Sarach selbst auf den Weg zur Moschee, um den Vereinsmitgliedern seine Hilfe zuzusichern. “Die Stadt Ahrensburg ist bestürzt und entsetzt über die Tat”, sagt Sarach. “Wir nehmen das sehr ernst.”
Am kommenden Montag werde sich der Polizeibeirat mit der Tat befassen. Anschließend dürfte der Anschlag auch Thema bei der Sitzung des Hauptausschusses sein. Völlig überrascht und geschockt zeigt sich Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde. “Es ist außerordentlich bedauerlich, dass so etwas nun auch in Ahrensburg passiert ist”, sagt er. “Wir werden jetzt in Ruhe nach Lösungen suchen und unser weiteres Vorgehen koordinieren”, sagt Wilde. Auch der Landrat des Kreises Stormarn, Klaus Plöger, reagiert mit Empörung auf die Nachricht. Er sagt: “Ich bin entsetzt. Solche Taten zeigen, dass es offenbar rechtsradikale Tendenzen gibt, die in unserem demokratischen Staat nichts zu suchen haben. Gewalt ist kein Mittel der Politik. Egal, von welcher Seite sie kommt – sie muss bekämpft werden.”
Ahrensburger Politiker äußern ebenfalls ihr Bedauern über die Tat. “Dieser Anschlag ist verwerflich”, sagt Thomas Bellizzi (FDP). Von einer Straftat von Rechtsradikalen geht die Ahrensburger Grünen-Fraktion aus. In einer Pressemitteilung heißt es: “Die Tat zeigt leider, dass unser Einsatz seit nunmehr über einem Jahr gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit hier in Ahrensburg und Stormarn notwendig ist.”

Übernommen von www.arabues.de

Aufruf gegen den „Tag der deutschen Zukunft“ am 02.06.2012

Aufruf des internationalistischen Antifa-Jugendblock am 2. Juni 2012

„If the kids are united…“
Internationale Solidarität statt völkischer Wahn!

… Am Samstag, dem 2. Juni 2012 wollen über tausend Nazis aus ganz Deutschland in Hamburg unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ aufmarschieren. Ziel ihrer Demonstration ist es menschenfeindliche und rassistische Politik, vor allem Hetze gegen Migrant_innen und Flüchtlinge auf die Straße zu tragen. Sie wollen – beschützt von mehreren tausend Bullen – mit einer großen Demo Stärke beweisen und die Hamburger Innenstadt zu einer No-Go-Area für alle machen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen. (mehr…)