Archiv für November 2013

30.11.2013

Im letzten Heimspiel gewinnt der RSK nach Toren von Navid und Finn mit 2-1 (1-1) gegen den TSV Trittau III

Aufstellung: Lars – Gregor, Navid (Niels), Ingo, Markus (Hannes) – Toni, Christoph, Lotos, Benni, Martinio – Finn

Winterfahrplan 2013/14

Am Samstag steht um 16h das letzte Punktspiel in 2013 an. Nach dem Match gegen den TSV Trittau 3 beginnt die traurigste Zeit der Saison – die Winterpause!
Wir haben aber auch in diesem Jahr kein Mühen gescheut uns und euch diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Winterfahrplan 2013/14

15.12. Hallenturnier Kickers Ahrensburg (Stormarnschule, Ahrensburg) 11h
22.12. Hallenturnier SSV Pölitz III (Stormarnhalle, Bad Oldesloe)
04.01. Hallenturnier Fußballfans gegen Homophobie (Werderhalle, Bremen)
18.01. Anneliese-Oelte-Pokal (Kreissporthalle, Ahrensburg) 13h
01.02. Testspiel tba 16h (H)
08.02. Testspiel tba 16h (H)
15.02. Testspiel TSC Wellingsbüttel III 13h (A)
22.02. Testspiel FC St. Pauli VI 16h (H)

Anneliese-Oelte-Hallenpokal 2014

In diesem Jahr veranstaltet der Rote Stern zum zweiten Mal den Anneliese-Oelte-Hallenpokal in Ahrensburg.
Nach dem vollen Erfolg im letzten Jahr werden auch in dieser Winterpause 8 bis 10 Teams diesen Cup für einen guten Zweck ausspielen.

Pressetext anlässlich der Stolpersteinverlegung für Anneliese Oelte:
„Anneliese Oelte wurde 1934 geboren. Sie litt an Kinderlähmung, die zu einer verzögerten geistigen Entwicklung führte. Gegen den Willen der Eltern wurde sie im November 1938 in die damaligen Alsterdorfer Anstalten eingewiesen und von dort im Rahmen des sogenannten Euthanasieprogramms später nach Wien transportiert. Dort starb sie aufgrund von systematischer Vernachlässigung, Unterernährung und Nichtbehandlung von Krankheiten. Sie wurde 11 Jahre alt.“

Anneliese Oelte war ein Kind, welches mit gerade einmal 11 Jahren Opfer des nationalsozialistischen Regimes wurde. Ein Kind, dem die deutsche Gesellschaft die Kindheit geraubt hat. Unserer Meinung nach sollen Kinder spielen, lernen und heranwachsen dürfen. Das durften viel zu viele Kinder nicht. Im Endeffekt wurde dieser wichtige Teil der Entwicklung einer ganzen Generation von Kindern geraubt.
Unsere Generation hatte und hat das Recht genossen zu spielen. Und wir wollen dieses Recht nutzen, um daran zu erinnern, dass dies leider ein Luxus ist, den eben nicht alle Menschen geniessen durften oder auch immernoch nicht dürfen.
Anneliese Oelte steht damit stellvertretend für millionen von Kindern, die Opfer von menschenverachtenden Ideologien wurden und immer wieder werden.
Darüberhinaus wollen wir damit an eines dunkelsten Kapitel in der Ahrensburger Geschichte erinnern, welche bis heute nicht ausreichend und angemessen aufgearbeitet wurde. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass in dieser Stadt, nach wie vor, bei zu vielen Menschen die Meinugn vorherrscht „schlafende Hunde lieber nicht zu wecken“.
Das werden wir auch weiterhin zu verhindern wissen. Und als eine Möglichkeit dafür sehen wir dieses Turnier.

Anfahrt

Training am 11. und am 14.11.

Das Training am Montag fällt aus.
Am Donnerstag besuchen wir gemeinsam um 19h die Doppellesung im Rahmen der Tatort Stadion 2 Ausstellung im Ahrensburger Rathaus.
Entsprechend trainieren wir auch nicht. Jeder ist eingeladen uns zu begleiten.

Rathaus Ahrensburg, Man­fred-​Sa­musch-​Stra­ße 5

Teil 1 Le­sung von Wer­ner Skrent­ny: “Ju­li­us Hirsch. Na­tio­nal­spie­ler. Er­mor­det“
Teil 2: Vor­trag von Dirk Man­sen „Der Ham­bur­ger SV in der NS-​Zeit.“.

Am 1. März 1943 habe ich meinen Vater Julius Hirsch zum Hauptbahnhof Karlsruhe gebracht, und von dort wurde abtransportiert, in einem normalen Zugabteil. Es war eines der schrecklichsten Erlebnisse meines Lebens. Es war ein strahlend schöner Tag. Noch heute kann ich nicht begreifen, dass an diesem Tag die Sonne scheinen konnte! Wir haben nicht geglaubt, dass wir ihn nie mehr wiedersehen werden. Wir, meine Mutter, mein Bruder und ich, sind dann alle mitten in der Nacht zur selben Zeit aufgewacht. Wir haben damals in einem Zimmer geschlafen. Und wir haben alle gedacht: „Jetzt ist etwas passiert! […]“ (Esther Hirsch, Tochter von Julius Hirsch)

10.11.2013 SV Großhansdorf vs Roter Stern Kickers 1-0

Am letzten Sonntag gastierte der RSK in der Nachbargemeinde beim SV Großhansdorf. Mit nach wie vor verletzungsbedingt etwas ausgedünnter Personaldecke waren die Sterne vor dem Spiel nur zweiter Favorit auf die 3 Punkte. Infolge dessen war die Zielsetzung bescheiden und bestand in erster Linie darin defensiv möglichst sicher zu stehen und vorne auf einen Geistesblitz zu hoffen.
Entsprechend begann die Partie, der SVG hatte viel Ballbesitz und bestimmte weitestgehend das Geschehen.
Die tief stehende Abwehr des RSK machte es den Hausherren aber nicht leicht. Häufig schob sich der Gastgeber den Ball minutenlang hin und her, da sich keine Lücken auftaten. Auch wenn es, dank der individuell hervorragend besetzten Offensive zu vereinzelten Strafraumszenen der Waldgemeinde kam, hatten Toni & Co den mit Abstand besten Sturm der Staffel weitestgehend im Griff. Die wenigen Abschlüsse wurden dazu noch erstaunlich leichtfertig vergeben. So ging es mit 0-0 in die Kabine. Das gesamte Team arbeitet konzetriert und diszipliniert, womit wenig zu kritisieren war.
Der zweite Durchgang verlief wie der erste. Auch wenn die Sterne, vor allem über rechts, zu vereinzelten Angriffen kamen, bestimmte Großhansdorf weiter das Spiel. Aber Tore wollten einfach nicht fallen.
Als sich beide Seiten eigentlich schon auf das Remis geeinigt hatten kam es dann doch noch zu der einen entscheidenden Szene. Eckball von rechts für den SVG, der Ball rauscht quer durch den Strafraum und plötzlich tauscht der Schädel von Großhansdorfs Mirco Nagel zwischen zwei Verteidigern auf, Kopfball, 1-0 in der Nachspielzeit. Kurz darauf folgte der Abpfiff.
Auch wenn das Ergebnis am Ende völlig in Ordnung geht, ist so ein später Gegentreffer natürlich ganz bitter. Kämpferisch und taktisch war das aber ein starker Auftritt der Sterne. Schade dass es nicht zum Punkt gereicht hat.
Am 30.11. kommt es dann zum letzten Punktspiel im Jahr 2013 und hoffentlich zu einem schönen Abschied in die Winterpause.

Aufstellung: Lars- Toni, Ingo, Hannes, Navid, Nici – Christoph, Martinio, Lotos (Phil), Jan (Flo) – Finn